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Kaffee : Teufelsgetränk oder ultimativer Genuss?

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Kaffee : Teufelsgetränk oder ultimativer Genuss?

Eine der drei renommiertesten medizinischen Fachzeitschrifen der Welt, das British Medical Journal, hat kürzlich die größte Studie zum Tema „Kafee und Gesundheit“ (Untersuchung und Gruppierung von mehr als 200 Beobachtungs- und 17 Interventionsstudien) veröfentlicht.

Das interessiert uns natürlich sehr, da Kaffee nach Wasser das meistgetrunkene Getränk auf der Welt ist.

Zusammenfassend berichten die Autoren in dieser Studie, dass eine ideale Konsummenge von Kaffee, neben anderen positiven Effekten, die Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (immer noch auf Platz 1 der Todesursachen) senken kann.

Kaffee reduziert außerdem die Entzündungswerte im Blut, die für den Diabetes Typ 2 als Auslöser gelten. Weniger Demenz und Gallenblasenerkrankungen, sogar weniger Tumorerkrankungen konnten durch den Genuss von Kaffee festgestellt werden. Bei den Tumorerkrankungen wurde vor allem weniger Prostata-, Gebärmutter-, Haut- und Leberkrebs diagnostiziert.

Auch wenn die Verringerung der Erkrankungen prozentual nur gering war, könnte dies auf die gesamte Bevölkerung bezogen dennoch eine entscheidende Rolle spielen.

Die ideale Tagesmenge

Bei 3-4 Tassen Kaffee pro Tag ist der maximale Effekt erreicht! Bei größeren Mengen steigt das gesundheitliche Risiko zwar nicht an, doch der positive Effekt geht zurück. Die Kausalität bleibt hier ungeklärt. Bei Schwangerschaft und Osteoporose gelten diese Empfehlungen nicht.

Bei dieser Studie wurde allerdings lediglich die Menge des Kaffeekonsums, nicht jedoch die Röstungsgrade der Kafeebohnen berücksichtigt. Klar ist nämlich auch, dass bei stärkerer Röstung mehr Akrylamide entstehen, die als krebserregend gelten. Wie bei vielem anderen gilt also auch beim Kafee: in überschaubaren Mengen und mit Bedacht genießen. Vielleicht wird unser Kafee ja dann bald von der Krankenkasse zurückerstattet?

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